Unser Patenkind Naphtali wohnt in Uganda in dem Kinderheim "Arche Noah". Naphtali war etwa 14 Tage alt, als er auf einer Baustelle gefunden wurde. Die Wände des Hauses standen bereits, aber es hatte weder Türen noch Fenster. Neben dem kleinen Jungen wurde eine Plastiktüte gefunden, die einen Zettel mit folgender Aufschrift enthielt: "Seine Mutter ist gestorben, wer immer ihn findet, darf ihn behalten. Wenn er erwachsen wird, helfen Sie ihm, seiner Mutter zu vergeben."

Napthali wog 2880 Gramm. Da keine Dokumente vorhanden waren, wurde der 1. Juni 2020 als sein Geburtsdatum gewählt.

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Naphtali im Sommer 2020                                                                          Naphtali im Dezember 2020

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Naphtali im Herbst 2021

Inzwischen ist Naphtali zweieinhalb Jahre alt. Seine Betreuerin sagt über ihn: "Naphtali ist ein sehr aktiver Junge, der, wenn man ihn korrigiert, weil er etwas falsch gemacht hat, einen mit so großen unschuldigen Augen anguckt, dass man sofort vergisst, was man ihm sagen wollte." Seine beste Freundin heißt Rose. Mit ihr spielt er am liebsten mit Bauklötzen. Basteln mag er nicht, aber er hört gerne Geschichten. Jeden Tag besucht er die "play class", das ist der Kindergarten für die Kleinen. Dort malen die Kinder, puzzeln, singen Lieder und lernen z. B. etwas über Bauernhoftiere oder Dinge, die man in der Küche braucht.

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Die Situation in Uganda ist leider immer noch sehr stark von der Corona-Pandemie bestimmt. So sind z. B. die Schulen seit über einem Jahr geschlossen, sollen aber jetzt wieder geöffnet werden. Inzwischen konnten auch viele der Mitarbeiter und der Jugendlichen im Kinderheim gegen Covid-19 geimpft werden.

Weitere Informationen zu Patenschaften finden Sie bei GaiN (Global Aid Network). Sie vermitteln in Deutschland die Patenschaften für das Kinderheim in Uganda.

 

 

 

In vielen Ländern werden Christen verfolgt. Aufgrund ihres Glaubens an Jesus Christus erleben sie Benachteiligungen bei ihrer Schulbildung oder bei der Berufswahl. Oft wird ihnen auch der Zugang zum Gesundheitswesen und zu staatlicher Unterstützung erschwert oder verweigert. Deswegen gehören sie oft zu den ärmeren Bevölkerungsteilen. Durch die Corona-Pandemie sind sie daher vergleichsweise stark betroffen.

Wir als Gemeinde wollen diese Christen nicht vergessen und regelmäßig im Gebet an sie denken. Wir wissen, dass Jesus unser Versorger ist. Ihm ist es wichtig, dass wir als Christen zusammenhalten und füreinander da sind.

Aktuelle Informationen über verfolgte Christen erhält man z. B. über den Livestream von Open Doors. Jeden Samstag um 18:00 Uhr wird dort von ihrem Leben, ihren Herausforderungen und ihren Erfahrungen mit Gott berichtet. Schauen Sie doch mal rein und beten Sie mit.

www.opendoors.de/livestream

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



Begrüßungsgottesdienst Martin Seydlitz

Martin SeydlitzEin Bericht über den Festgottesdienst kann hier eingesehen werden: {jd_file file==397} Bericht: Werner Hahm, Fotos: Andreas Nitsch.

24.08.2022